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EHHL - 3. Division

IsPhan -HCELio 3 : 6
PhoeDu - EiHeDu 10 : 2
YetNeu - BlMuDu
5 : 4
Team Tore Punkte
PhoeDu 42 : 17
11 : 1
HCELio 39 : 28
10 : 4
IsPhan 36 : 28
5 : 5
EiHeDu 37 : 39
5 : 7
YetNeu 16 : 9
4 : 2
BlMuDu 28 : 54
3 : 9
HageEC 18 : 41
0 : 10
13.01.12, 22:10 EiHeDu - YetNeu
06.01.12, 22:10 PhoeDu - HageEC
23.01.12, 21:40 EiHeDu -IsPhan

Quelle: ehhl.net Stand: 12.01.2012


Herber Dämpfer

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Sie traten an, die Tabellenführung zu übernehmen und rutschen ins Mittelfeld ab. Nach dem 4:6 gegen Phoenix Duisburg auf heimischem Eis herrschte Katerstimmung in der Kabine.

Dabei fing alles gut an: Nach wenigen Minuten schnürte die dritte Reihe der Löwen um Center Damian Razowski den Gegner in dessen Drittel ein. Jan Walter legte auf Verteidiger Jens Loose zurück und schlenzte dessen Abpraller – freigeblockt von Sturmpartner Martin Unterschemmann – aus wenigen Metern ins quasi leere Tor zum 1:0. Gleich nach dem folgenden Bully hatte Felix Schmidt die Chance zu erhöhen, scheiterte aber freistehend am wachen Gästetorwart Alexander Pawlenko.

Doch das war's dann erstmal. Die Gastgeber brachten keinen vernünftigen Angriff mehr aufs Eis, ließen die Russen stattdessen ihr gefürchtetes Kurzpassspiel aufziehen. Am Ende des Drittels waren die Schmusekätzchen mit vier Gegentoren in 15 Minuten noch gut bedient. Andrey Davidian, Viktor Klipel, Andreas Rerich und Valdemar Besel trafen für Phoenix.

In der Kabine sagte Spielertrainer Addi Koch lange Zeit nichts, bis er die Umstellung bekanntgab. Statt mit vier Sturmreihen, sollte es mit dreien weitergehen. Dafür setzte er seinen bis dahin einzigen Torschützen auf die Reserve-Bank und füllte dessen Sturmreihe mit dem Ligadebütanten Stewart Sandham auf.

Tatsächlich entdeckten die Essener nun ihr Löwenherz, hielten das neutrale Drittel trotz mehrfacher Unterzahl dicht und erarbeiteten sich Chancen. Der wiederauferstandene Ex-Profi Jens Loose läutete die Aufholjagd von nach Assist von Schmidt ein. Marvin Kovacs erzielte den kuriosen Anschlusstreffer: Pawlenko stoppte Kovacs' Alleingang zwar in erster Instanz, ließ den Puck aber irgendwie zwischen sich und der Torlinie liegen, so dass der Löwe ihn doch noch darüber schieben konnte. Fünf Minuten vor der Sirene tauchte Schmidt noch einmal in Unterzahl allein vor dem Duisburger Tor auf. Der jüngste Lion behielt in dieser heißen Phase die Nerven und platzierte die Scheibe aus kurzer Distanz im Netz: Gleichstand.

Kurz vor Drittelende aber legte Alex Müller nach einem Abwehrfehler für die Gäste nach. Und dann handelte sich Lions-Youngster Max Morsbach auch noch eine Matchstrafe ein. Eher übermütig als boshaft hatte er den Gegner von hinten in die Bande gecheckt.

Der dritte Durchgang begann, wie der zweite aufgehört hatte: Die Lions in Unterzahl aber bissig. Dennoch: Nach fünf Minuten kopierte Alex Müller seinen ersten Treffer und nutzte Abstimmungsfehler in der Löwenabwehr zum 6:4 Endstand. Denn die Lions konnten keine der vier Strafzeiten des Gegners nutzen. So siegte am Ende wohl Erfahrung über Jugend.

„Nach dem guten Saison-Auftakt waren unsere Ansprüche gewachsen, und wir wollten hier gewinnen. Jetzt sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen“, resümierte Koch nach dem Spiel, „vielleicht hätte es sogar gereicht, wenn immer ein Verteidiger vor dem Tor gestanden hätte. Vor allem müssen wir uns aber fragen, wie man das erste Drittel derart verschlafen kann.“

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