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EHHL - 3. Division

IsPhan -HCELio 3 : 6
PhoeDu - EiHeDu 10 : 2
YetNeu - BlMuDu
5 : 4
Team Tore Punkte
PhoeDu 42 : 17
11 : 1
HCELio 39 : 28
10 : 4
IsPhan 36 : 28
5 : 5
EiHeDu 37 : 39
5 : 7
YetNeu 16 : 9
4 : 2
BlMuDu 28 : 54
3 : 9
HageEC 18 : 41
0 : 10
13.01.12, 22:10 EiHeDu - YetNeu
06.01.12, 22:10 PhoeDu - HageEC
23.01.12, 21:40 EiHeDu -IsPhan

Quelle: ehhl.net Stand: 12.01.2012


Klassenfahrt in Iserlohn

Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 22:23 Uhr

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In der vielleicht hochklassigsten Lions-Partie der Saison haben die Essener einen 0:2-Rückstand noch gedreht und ihren Tabellenplatz zwei untermauert.

Zum weitesten Auswärtstermin der Saison hatten sich die Lion einen Reisebus gegönnt. Wie sehr das den Teamgeist gestärkt oder den Gegner beeindruckt hat, sei dahingestellt. Auf der Rückfahrt konnten sie jedenfalls in großer Runde ihre jüngsten Heldentaten gegen den Erzrivalen Iserlohn Revue passieren lassen. Und die sahen so aus:

In einem chancenreichen, ausgeglichenen, aber torlosen ersten Drittel zeigten beide Teams schnelles und technisch versiertes Hockey. Allein: Gäste-Torhüter Dirk Wilhelmi und sein Gegenüber Robin Kirchhoff hielten ihre Kästen bravourös sauber.

54 gleichmäßig verteilte Strafzeiten werden der Physis des weitgehend fairen Derbys gerecht. Kurios nur, dass die beiden Zehnminüter gegen Tim Schild (Lions) und Rene Zannin (Phantoms) wegen Weiterspielens nach dem Abpfiff verhängt wurden. So harmlos das Vergehen, so weittragend die Folgen. Binnen 11 Spielsekunden gerieten die Kräfteverhältnisse aus dem Gleichgewicht. Denn nun gewannen die Gastgeber die Oberhand. In ihrer ersten Überzahl schnürten sie die Gäste in deren Drittel ein und nahmen langsam Maß: Zwei Pfostentreffer hätten den Lions ausreichend Warnung sein sollen. Doch kaum waren die wieder komplett, hatten die Phantoms ihre Peilung justiert und gingen mit einem Doppelschlag durch Sebastian Scholz und Daniel Schmidt verdient in Führung. Mit 2:0 ging es in die letzte Pause.

Das Schlussdrittel war noch keine Minute alt, als die Lions eine Überzahl nutzten und Center Benni Pohl den Anschluss herstellte. Sein Assistent Max Morsbach stand nur 76 Sekunden später wieder goldrichtig, um einen Abpraller von Dennis „The Menace“ Nachtigall zum 2:2 einzuschieben.

Jetzt stand das Spiel auf der Kippe und wurde ruppiger. Nach 44 Minuten brachte Rene Zannin die Iselohner erneut in Führung und die Löwen zum Rasen: Zwei Minuten brauchten die, um das Spiel durch Nachtigall assistiert von Schild zu egalisieren. Und Nachtigall war es auch, der die Essener zehn Minuten vor Schluss erstmals in Führung brachte.

In der Folge überstanden die Lions mehrere Unterzahlen – zeitweise sogar mit drei gegen fünf. Für die Entscheidung sorgte ein sehenswerter Angriff der dritten Sturmreihe eingeleitet von Marvin Kovacs auf Benni Pohl und vollstreckt mit einem Schlenzer von Morsbach in den Winkel. Den Endstand von 3:6 stellte der offensiv bisher glücklos agierende Verteidiger Jens Loose mit einem Empty-Net-Goal her.

Mit den Iserlohn Phantoms haben die Essen Lions nach den Eisheiligen Düsseldorf den zweiten direkten Konkurrenten um Platz zwei besiegt. Nächste Woche geht es auf eigenem Eis gegen die Yetis aus Neuss – die einzige Mannschaft, die außer Tabellenführer Phoenix Duisburg weniger Minuspunkte hat als die Löwen.

 

Jahresauftakt

Dienstag, den 03. Januar 2012 um 11:26 Uhr

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Auftakttraining, Sondertraining, Auswärtsspiel.

Heute kehren die Lions aus der kurzen Winterpause aufs Eis zurück. Beginn ist am heutigen Dienstag - anders als sonst - bereits um 22 Uhr. Am Freitag (6.1.) findet eine Sonder-Trainingseinheit statt. Sie soll die optimale Vorbereitung auf das wichtige Auswärtsspiel am kommenden Dienstag (10.1.) sichern.

Die drittplatzierten Phantome sitzen den Löwen im Nacken: Mit einem Heimsieg könnten die Sauerländer auf einen Punkt an die Liganeulinge aus Essen heranrücken. Die wiederum bleiben vorerst bei ihrem Saisonziel "In der Liga etablieren!". Doch angesichts des Tabellenstandes dürfte der ein oder andere Löwe insgeheim mit dem direkten Aufstieg in die zweite Division liebäugeln. Klar ist jedoch: Seit der Heimniederlage gegen Phoenix Duisburg sind sie auf Schützenhilfe angewiesen, denn bisher waren die Lions die einzigen, die dem Kurzpassensemble vom Rhein einen Punkt abringen konnte - aber eben nur einen.

 

 

Spiel gegen Hagen abgesagt

Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 15:42 Uhr

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Da die Hagen Freezers sehr kurzfristig krankheitsbedingt absagen mussten, wurde das Spiel von der EHHL Leitung mit 5:0 für die Lions gewertet. Beste Genesungswünsche nach Hagen!

Die Lions verweilen somit vor dem Jahreswechsel auf dem zweiten Tabellenplatz und freuen sich auf weitere Herausforderungen für 2012.

Allen Lions, Verwandten, Freunden und Bekannten wünschen wir angenehme Feiertage und einen guten Jahreswechsel.

Das nächste Spiel findet am 10.01.2012 um 22:00 in Iserlohn gegen die Iserlohn Phantoms statt.

   

Löwen beißen sich zum Sieg

Freitag, den 16. Dezember 2011 um 00:31 Uhr

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Nach dem kampfbetonten Hinspiel, lieferten sich Lions und Eisheilige ein Match am Rande der Fairness.

Die verpasste Tabellenführung im Hinterkopf fuhren die Lions nach Düsseldorf-Benrath, um wenigstens auf dem zweiten Platz Weihnachten zu feiern. Dafür musste ein Sieg gegen die Eisheiligen her.

Was mit augenzwinkernden Verbalscharmützeln via Internet über die robuste Spielweise der Eisheiligen im Hinspiel begann, entwickelte sich bereits nach sechs Spielminuten zum physischen Schlagabtausch: Der Düsseldorfer Jens Reichenbach checkt den Essener Spielertrainer Addi Koch von hinten gegen die Bande.

Ungestühm oder Absicht? Egal! Für eine fast identische Aktion hatte Junglöwe Max Morsbach vor zwei Wochen gegen Duisburg, regelkonform, eine Spieldauerstrafe erhalten. Heute gab es dafür zwei Minuten. Genau wie für den schlichtend daneben stehenden Jonathan Schwill.

Es war die erste einer ganzen Reihe kurioser Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns – und vielleicht verhängnisvollste. Denn von nun an war die Partie vergiftet.

Doch bei der nun folgenden Serie von Nickeligkeiten auf beiden Seiten stellten sich die abgezockten Eisheiligen offenbar wesentlich cleverer an als die Liganeulinge aus Essen: 16 zu 6 Spielstrafen geben nicht das Verhältnis hoher Ellenbogen Stöcke ausgefahrener Stockenden abseits des Pucks wieder.

Zweifelhafter Höhepunkt des zweiten Drittels: Lionscenter Benjamin Pohl schützt seinen Torwart Dirk Wilhelmi vor halbherzigem Schonergestochere eines Gegners mit einem wuchtigen Frontalcheck gegen Oberkörper und Visier. Mit 2+10 Minuten ist auch er gut bedient.

Anders erging es dem Essener Captain Marcus Stevens, der kurz vor Spielende 10 Minuten Disziplinarstrafe bekam, weil er – unsauber von den Beinen geholt – die Frage „War das nichts?“ an einen der Offiziellen richte.

Schmerzhafter Schlusspunkt für den Düsseldorfer Valentin Unterlöhner war ein beiderseits hart gefahrener Check in Bandennähe, für den allerdings wiederum nur Kontrahent Jens Loose auf die Strafbank musste.

Richtig, zwischendurch wurde auch noch das Spielgerät bewegt – und zwar, auf Grundlage teils sehenswerter Aktionen, insgesamt sechsmal ins Essener und neunmal ins Düsseldorfer Tor.

Auch wenn letztendlich die Spieler für ihre Aktionen selbst verantwortlich sind – eine souveränere Spielleitung hätte sicher diese und viele andere kleinere Verletzungen verhindern können.

Gute Besserung vor allem an Valentin Unterlöhner!

 

Herber Dämpfer

Freitag, den 09. Dezember 2011 um 14:28 Uhr

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Sie traten an, die Tabellenführung zu übernehmen und rutschen ins Mittelfeld ab. Nach dem 4:6 gegen Phoenix Duisburg auf heimischem Eis herrschte Katerstimmung in der Kabine.

Dabei fing alles gut an: Nach wenigen Minuten schnürte die dritte Reihe der Löwen um Center Damian Razowski den Gegner in dessen Drittel ein. Jan Walter legte auf Verteidiger Jens Loose zurück und schlenzte dessen Abpraller – freigeblockt von Sturmpartner Martin Unterschemmann – aus wenigen Metern ins quasi leere Tor zum 1:0. Gleich nach dem folgenden Bully hatte Felix Schmidt die Chance zu erhöhen, scheiterte aber freistehend am wachen Gästetorwart Alexander Pawlenko.

Doch das war's dann erstmal. Die Gastgeber brachten keinen vernünftigen Angriff mehr aufs Eis, ließen die Russen stattdessen ihr gefürchtetes Kurzpassspiel aufziehen. Am Ende des Drittels waren die Schmusekätzchen mit vier Gegentoren in 15 Minuten noch gut bedient. Andrey Davidian, Viktor Klipel, Andreas Rerich und Valdemar Besel trafen für Phoenix.

In der Kabine sagte Spielertrainer Addi Koch lange Zeit nichts, bis er die Umstellung bekanntgab. Statt mit vier Sturmreihen, sollte es mit dreien weitergehen. Dafür setzte er seinen bis dahin einzigen Torschützen auf die Reserve-Bank und füllte dessen Sturmreihe mit dem Ligadebütanten Stewart Sandham auf.

Tatsächlich entdeckten die Essener nun ihr Löwenherz, hielten das neutrale Drittel trotz mehrfacher Unterzahl dicht und erarbeiteten sich Chancen. Der wiederauferstandene Ex-Profi Jens Loose läutete die Aufholjagd von nach Assist von Schmidt ein. Marvin Kovacs erzielte den kuriosen Anschlusstreffer: Pawlenko stoppte Kovacs' Alleingang zwar in erster Instanz, ließ den Puck aber irgendwie zwischen sich und der Torlinie liegen, so dass der Löwe ihn doch noch darüber schieben konnte. Fünf Minuten vor der Sirene tauchte Schmidt noch einmal in Unterzahl allein vor dem Duisburger Tor auf. Der jüngste Lion behielt in dieser heißen Phase die Nerven und platzierte die Scheibe aus kurzer Distanz im Netz: Gleichstand.

Kurz vor Drittelende aber legte Alex Müller nach einem Abwehrfehler für die Gäste nach. Und dann handelte sich Lions-Youngster Max Morsbach auch noch eine Matchstrafe ein. Eher übermütig als boshaft hatte er den Gegner von hinten in die Bande gecheckt.

Der dritte Durchgang begann, wie der zweite aufgehört hatte: Die Lions in Unterzahl aber bissig. Dennoch: Nach fünf Minuten kopierte Alex Müller seinen ersten Treffer und nutzte Abstimmungsfehler in der Löwenabwehr zum 6:4 Endstand. Denn die Lions konnten keine der vier Strafzeiten des Gegners nutzen. So siegte am Ende wohl Erfahrung über Jugend.

„Nach dem guten Saison-Auftakt waren unsere Ansprüche gewachsen, und wir wollten hier gewinnen. Jetzt sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen“, resümierte Koch nach dem Spiel, „vielleicht hätte es sogar gereicht, wenn immer ein Verteidiger vor dem Tor gestanden hätte. Vor allem müssen wir uns aber fragen, wie man das erste Drittel derart verschlafen kann.“

   

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